Welpenschutz is´um, nu´müssen wir mal so tun. Drogenbeauftragte will Drug-Checking von Partydrogen …

Drug-Checking JES NEWS/INFOS Prävention Schule und mehr ...

Nach dem ersten Quartal im Amt steht unsere, nun nicht mehr ganz so neue Drogenbeauftragte des Bundes, Frau Daniela Ludwig, natürlich im Focus der derzeitigen Wandlung. Obwohl ich mir nach der Lektüre des folgenden Artikels nicht mehr so sicher bin, ob Sie glauben, liebe Frau Ludwig, dass wir neu sind, oder zumindest naiv genug an Veränderung zu glauben, wo tatsächlich keine ist.

Foto: Lisa Ducret / dpa

Drogenbeauftragte will Drug-Checking von Partydrogen auch in Deutschland (aerzteblatt.de)

Wobei wir uns im Voraus entschuldigen, falls wir da etwas falsch sehen, denn auch wir sind uns bewusst, dass man auf den Wahrheitsgehalt, eines Artikels im Deutschen Ärzteblatt, keinen Heller geben sollte, um nicht von einer Ent-Täuschung, in die nächste zu geraten.

Und wenn es wenigstens „Halb-Herzig“ gewesen wäre, was wir zu lesen bekamen …, aber leider wird man, außer von der Überschrift, vom Rest nicht wirklich hinterm Ofen vorgeholt. „Geben wir der Sache mal etwas Futter, setzen ein kleines Zeichen des Entgegenkommens, um Hoffnung zu schüren und dennoch nichts wirklich verantwortet werden muss.“ So ist, schon Berufs-bedingt, die normale, politisch angemessene Vorgehensweise, welche aber selten mit Handeln zu tun hat.

Entgegen der Überschrift geht es also erst einmal darum, das Projekt anzuschauen. Zusammen mit dem Kollegen von der Gesundheit, der genauso wenig Ahnung und Einblick in das Thema hat. Deshalb wird zur Vorsicht von intensiver Beratung gesprochen. Die findet aber nicht durch wirkliche Experten statt, also Menschen die konsumieren und /oder damit arbeiten, sondern durch Irgendjemand, mit möglichst wichtigem Titel, der dann das sagt, was dem Zwecke zuträglich ist.

Wir bitten um Verzeihung, wenn wir so etwas schon seit vielen Jahrzehnten kennen und wissen was dabei heraus kommt, liebe Frau Ludwig und unser Jubel deshalb ein wenig verhalten ausfällt. Zumal man einfach einen Blick in ein, zwei Nachbarländer werfen müsste, um zu wissen wie sinnvoll die Projekte zum Drug-Checking und zur Aufklärung der Konsumenten sind. Was ja anscheinend auch schon geschehen ist. Warum also erst nochmal „anschauen“?

Nur dann steht die Politik natürlich auch in der Pflicht, für die notwendigen Mittel zu sorgen, um den sowieso schon minderbesetzen Sozialen Bereich zu stärken und hier schnell und unbürokratisch für neue Stellen und vernünftige Bezahlung zu sorgen. Und das wissen Sie natürlich genauso gut wie wir, liebe Beauftragte und Innen.

Aber wäre es nicht auch mal eine Idee, wenn Deutschland nicht immer ewig gestrig und ständig hinterher sein müsste, wenn es darum geht die Zeichen der Zeit nicht nur zu sehen und unzählige Stunden mit Geschwätz darüber zu verbringen, sondern endlich mal etwas in die Hand zu nehmen und so auch Zeichen für neue Generationen und andere Länder zu setzen?! Ist nur so ein Vorschlag. Denn wenn was wissen wir schon …

So können wir Sie nur noch einmal bitten, sich mit denen an einen Tisch zu setzen, die Ihr Handeln dringend brauchen und nicht hoffnungsvolle Worte, liebe Politik. Wir sind auch echt alle janz nett, keene Angst!

Ihr/euer

bra

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